Das ehemalige Horten-Kaufhaus, Bremens größte Gewerbeimmobilie, wird zu einem modernen, zukunftsweisenden Quartier im Herzen der Innenstadt transformiert. Die Neuentwicklung verbindet vielseitige Nutzungen, nachhaltige Bauweise und urbane Aufenthaltsqualität. So entsteht ein lebendiger Ort, der Bremen stärkt und neue Impulse setzt.
Über Jahrzehnte prägte das Horten-Kaufhaus mit seiner ikonischen Kachel-Fassade das Stadtbild Bremens. Doch mit dem Wandel der Bremer Innenstadt und dem Rückgang des klassischen Einzelhandels haben große Warenhäuser vielerorts ihre ursprüngliche Bedeutung verloren. 2025, nach Auszug des Möbelhauses, übernahm die BRESTADT die Immobilie und entwickelt hier nun einen Ort, der zum Verweilen, Erleben und Leben einlädt. Ein neues Herzstück der Bremer Innenstadt.
Ziel der Entwicklung ist es, eine nachhaltige und vielseitige Nutzung an diesem Standort zu schaffen, die den veränderten Anforderungen an Innenstädte gerecht wird. Die Transformation baut auf bestehenden städtebaulichen Strukturen auf und führt sie mit einer klaren Vision für eine lebendige Innenstadt in die Zukunft.
Nach einer intensiven Prüfphase dreier Varianten (ein Umbau im Bestand, ein Teilrückbau mit Umbau und ergänzenden Neubauelementen und ein gesamter Abriss der bestehenden Immobilie und Neubau) beschloss der Bremer Senat im November 20255 den Weg für einen vollständigen Abriss frei zu machen.
Damit folgt die Politik der Empfehlung der BRESTADT und setzt auf die Variante mit dem größten städtebaulichen, sozialen und ökologischen Mehrwert.
Um neue Wege im Stadtbild zu schaffen und die Entwicklung des benachbarten Parkhauses Mitte sinnvoll anzubinden, wird im ersten Schritt die sogenannte „Hortentasche“ – ein fünfgeschossiger Parkbereich innerhalb der Horten-Immobilie – zurück gebaut. Auch die Überbauung der Kleinen Hundestraße wird entfernt, um neue Raumbezüge zu ermöglichen.
Auf der so entstehenden Fläche entsteht die Grundlage für ein zukunftsweisendes Quartier im Herzen der Bremer Innenstadt. Geplant ist ein lebendiger Nutzungsmix aus Arbeiten, Wohnen und urbanem Leben. Im Mittelpunkt stehen eine nachhaltige Architektur, hohe Aufenthaltsqualität und eine enge Verbindung zum städtischen Umfeld.
Weiteres Vorgehen
Der Abriss der Kaufhaus-Immobilie soll ab 2027 beginnen; bereits 2026 sind vorbereitende Maßnahmen geplant.
Parallel startet ein Qualifizierungsverfahren für Architekturbüros.
Auch die Öffentlichkeitsbeteiligung wird eng eingebunden. Bürger:innen sollen bei der Gestaltung von Nutzungen, Grünflächen und Freiräumen mitreden.
Fest steht bereits, dass der Neubau ambitionierte Nachhaltigkeitsstandards verfolgen wird: Begrünung von Fassaden und Dächern, Regenwassermanagement nach den Prinzipien der „Schwammstadt“ und ressourcenschonende Baumaterialien wurden explizit als Forderung formuliert.
